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DIE VERWANDLUNG DER GÄNSEBLÜMCHEN

Unbeachtet von den Blicken der Welt, die im Schritttempo um sie herum eilte, standen sie in ihrer Wiese. Zitternd vor Kälte, nass vom Regen, hatten sie sich in ihrem Fühlen vergraben. Sie lebten, aber sie erlebten nicht. Sie hatten ihr Fühlen ausgesperrt, sich nur an das Nötigste gehalten. Sie hatten die Wurzeln von Gänseblümchen, sie waren Gänseblümchen, sie wollten Gänseblümchen sein, denn sie kannten ja nichts anderes. Es war ein kalter Wintertag, als sie ihre Köpfe hoben und plötzlich etwas erkannten: Da ist jemand, der fühlt wie du, der ist wie du, der kann für dich da sein. Ohne viel Überlegen, ohne viel Hinterfragen, wurden sie im Nu Verbündete. Trotzten dem Wind und Wetter. Schnee und Eis verloren ihre Kälte, der Regen seine Unwirtlichkeit, und selbst über den Hund, der auf sie pinkelte, konnten sie lachen. Auch im stundenlangen Stau auf der A5 genossen sie ihre Zweisamkeit. Sie trotzten dem Winter, ließen den Frühling kommen. Sie wuchsen und gediehen unter der kraftvollen Wärm...

MACHT UND GRENZEN

Von Macht und Grenzen Nachdem ich gestern, ganz entgegen meiner sonstigen Zurückhaltung, den Mut aufbrachte, an einem Stammtisch teilzunehmen – als Teil einer Selbsttherapie, um mich aus meinem Schneckenhaus herauszuwagen und mehr unter Menschen zu gehen –, sind mir einige Fragen geblieben, die ich gerne mit euch teilen und vielleicht nach und nach hier zur Diskussion stellen möchte. Zu dem Stammtisch in Heidelberg, der jede Woche stattfindet, noch kurz: Ich war erschrocken, überrascht und auch ein wenig entsetzt, als ich sah, wie sich unter der Woche über 20 Personen einfanden, die sich größtenteils untereinander gut kannten und in lockerer Runde ins Gespräch kamen. Da ich mit ein paar weiteren Neulingen vor Ort war, fühlte ich mich zumindest nicht vollkommen fremd und ausgeschlossen. Es gab auch Themenabende, bei denen eine Weile über ein vorher definiertes Thema diskutiert wird. Der Abend, an dem ich teilnahm, drehte sich um die Frage: „Machtgefälle – inszeniert oder Lebensstil?...

DEMÜTIGUNG VS. ERNIEDRIGUNG

Zwei Begriffe, die auf den ersten Blick eng miteinander verbunden erscheinen mögen, jedoch in ihrer Bedeutung grundlegend unterschiedlich sind. Mich würde interessieren, wie verschiedene Menschen diese beiden Konzepte betrachten. Aus meiner Sicht sind sie klar voneinander zu unterscheiden. Ich kann jemandem Demut abverlangen und ihm oder ihr die Möglichkeit geben, meine Wünsche zu erfüllen, ohne dass dabei das Gesicht oder die Selbstachtung der Person verloren geht. Sie tut dies aus dem Gefühl, mir zu gefallen und mir zu genügen, auch wenn es ihr schwerfällt. In diesem Moment ist sie stolz darauf, meinen Wünschen oder Befehlen nachzukommen, und je hingebungsvoller sie dies tut, desto mehr blicke ich stolz auf sie hinab. Dennoch bleibt die Augenhöhe gewahrt – die gegenseitige Achtung bleibt bestehen. Es käme mir niemals in den Sinn, sie zu erniedrigen. Während Demütigung im Rahmen von D/s-Beziehungen oft mit der Psyche spielt, birgt Erniedrigung das Risiko, die Person nachhaltig zu schä...

Der Anfang einer endlichen Geschichte - von Ihr erzählt

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Nachfolgend ihre Geschichte wie sie den Anfang unserer dreijährigen Geschichte erlebte,  ich bin dankbar für diese Erinnerung an eine wundervolle und mich prägende Zeit. Zum Schutz der Privatsphäre sind Namen von Handelnden und Websites sowie Orte geändert. Es könnte eine Geschichte sein, wie sie immer und immer wieder passiert täglich irgendwo auf dieser Welt, zwei Menschen lernen sich zufällig kennen wie es die heutige Zeit so will. Im Internet es werden einige Belanglosigkeiten getauscht und irgendwann beschließt man sich zu treffen.  Soweit ist es eine Geschichte wie jede andere..... .....wäre es nicht unsere Geschichte, denn sie nimmt, wie wir beide wissen einen besonderen, einzigartigen Verlauf. Aber Eins nach dem Anderen.....  W ie alles begann   In den Herbsttagen des letzten Jahres hatte sich einiges in meinem Leben verändert. Nicht nur, dass meine Mutter langsam anfing, erste deutliche Zeichen ihrer Krankheit zu zeigen auch meine Schwe...