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Posts mit dem Label "Gedanken" werden angezeigt.

Wenn ich gefragt werde was ich als Aktiver davon habe…

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Wenn ich gefragt werde, was ich als Aktiver davon habe.... "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“ – Dieses berühmte Zitat von Loriot aus dem Sketch „Schmeckt's?“ könnte man scherzhaft auf Spanking und Sex übertragen, auch wenn es nicht immer ganz zutrifft. Ich lebe meine Neigung gern als Vor-, Zwischen- oder Nachspiel aus, aber ich kann Spanking auch unabhängig vom sexuellen Kontakt genießen. In diesen Fällen werde ich jedoch oft gefragt, was mir (aktives) Spanking ohne Sex eigentlich bringt. Viele reden dann immer von Macht;  Mich fasziniert daran vor allem das Vertrauen, das aufgebaut wird – zu wissen, dass jemand sich so weit fallen lässt und sich mir anvertraut, dass ich ihm diese Erfahrung ermögliche, ohne dabei über seine Grenzen zu gehen. Für mich ist es eine Art Verantwortung, diesen Raum zu schaffen, in dem man sich sicher genug fühlt, um loszulassen. Dazu gehört, die Dynamik anzupassen und ständig aufeinander zu achten. Ich gebe gern zu, es macht ein bi...

Der VAR- Zerstörung des Fußballs in Zeitlupe

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  Der VAR - wie man den Fußball in Zeitlupe zerstört Torjubel? Besser erst mal warten.... Der Fußball war einmal eine einfache Sache. Elf Männer (oder Frauen), ein Ball, 90 Minuten voller Dribblings, Tacklings und Tore. Freude, Frust und vielleicht mal eine Fehlentscheidung, die man am Stammtisch bis zum nächsten Spieltag heiß diskutieren konnte. Doch dann kam er – der VAR. Die Videoschiedsrichter haben sich in den Fußball eingeschlichen wie ein ungebetener Gast auf der Party. Niemand weiß genau, wie er reingekommen ist, aber auf einmal steht er da und macht alles kaputt. Der VAR ist der Typ, der auf der Tanzfläche die Musik stoppt, um zu sagen: "Moment mal, war das wirklich der richtige Takt?" Er ist die Spaßbremse, die den Ball vom Himmel holt, nur um zu prüfen, ob der Spieler nicht vielleicht 2,3 Millimeter im Abseits stand. Und wenn das passiert – was es natürlich oft tut – dann stehen wir alle da, starren auf den Bildschirm und warten. Und warten. Und warten. Die Magie d...

Nobelpreis- die Sache mit dem Hä?

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  Nobelpreis, die Sache mit dem hä? Der Nobelpreis Es ist wieder so weit:  Der Nobelpreis wird verliehen, und plötzlich sind Namen in aller Munde, die ich gestern nicht kannte und morgen wieder vergessen habe.  Der diesjährige Chemie-Nobelpreisträger? Keine Ahnung. Physik? Muss ich googeln.  Wenn dann sind die mir Gewinner des Friedensnobelpreises, manchmal auch der Literatur bekannt. Während eine kleine Elite aus Wissenschaftsjournalisten und Akademikern fieberhaft auf die Bekanntgabe hinfiebert, blicke ich auf die Schlagzeile und denkt sich: „Schön für die, aber was haben die eigentlich gemacht?“ Die Diskrepanz könnte nicht größer sein. Während die Preisträger in feierlichem Rahmen ihre Medaillen überreicht bekommen und die Kamera auf gerührte Gesichter hält, rührt sich bei mir daheim – nichts.  Zumeist haben die Entdeckungen und Leistungen, die da gefeiert werden, so wenig mit meinem Alltag zu tun wie die Quantenphysik mit dem wöchentlichen Großeinkauf, obwoh...

Kostenlose Parkplätze in Innenstädten Autos als Fetisch der FDP

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  Die Fortschrittspartei, welche Technologieoffenheit als Argument gegen das Verbrenneraus propagiert, und uns in die Zukunft führen will, hat eine neue revolutionäre Idee ausgegraben, die so frisch und neu ist wie ein vergessener 80er-Jahre-Soundtrack: kostenlose Parkplätze in den Innenstädten und weniger Fußgängerzonen. Ja, genau. In einer Zeit, in der Klimawandel, Luftverschmutzung und Verkehrskollaps auf der politischen Agenda stehen, scheint es das Gebot der Stunde zu sein, mehr Platz für Blechlawinen zu schaffen.  Endlich wird eine Lanze für uns Autofahrer gebrochen, wozu zahlen wir schließlich KFZ-Steuer wenn wir unsere SUV‘s in viel zu enge Parkplätze quetschen müssen während öffentliche Plätze mit Fahrradständern zugepflastert werden?  Die Vision ist simpel: Eine Innenstadt, die nutzlose öffentlich Plätze in einen riesigen Parkplatz verwandelt. Wer braucht schon Bürgersteige und Fußgängerzonen, wenn man nahezu an jedem Laden parken kann in welchem wir unserer Bed...

Ich bin Christ aber....

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Ja, ich bin Christ. Aber… Mein Christsein drückt sich nicht in der Häufigkeit meiner Gottesdienstbesuche aus. Es zeigt sich nicht im regelmäßigen Lesen der Bibel oder im Versuch, andere zu missionieren. Mein Christsein wird nicht an der Reinheit meiner Seele gemessen oder an der Abwesenheit von Schuld. Und es zeigt sich nicht darin, dass mich Pastoren oder Pfarrer im Namen Gottes von meinen Sünden freisprechen können. Es ist nicht das Zeichen meines Christseins, die andere Wange hinzuhalten, wenn man mir auf die rechte schlägt. Aber es bedeutet auch nicht, Gewalt mit gleicher Gewalt zu vergelten. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist nicht immer Ausdruck meines Christseins, denn es gibt Menschen, die diese Liebe nicht verdienen. Sie treten mit Füßen, was die Schöpfung hervorgebracht hat, säen Zwietracht, Terror und Hass. Solchen Menschen kann ich nicht mit Liebe begegnen. Ich begegne ihnen mit unchristlicher Verachtung. Doch wenn sie erkennen, was sie getan haben, und den We...