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Die Geschichte von Sadako und den Kranichen

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Die Geschichte von Sadako 1945 lebten in der japanischen Stadt Hiroshima etwa eine halbe Millionen Menschen. Auch ein zweijähriges Mädchen, namens Sadako. Es war Ende des zweiten Weltkrieges, als eine Atombombe in Hiroshima niederging. Viele Menschen verloren ihr Leben, Häuser wurden zerstört und brannten in kurzer Zeit nieder. Zum Zeitpunkt des Einschlags war Sadako ungefähr zweieinhalb Kilometer von der Explosion entfernt. Viele ihrer Nachbarn starben oder wurden verletzt, doch Sadako schien unversehrt. Es war die erste Atombombe, die je gegen Menschen eingesetzt worden war. Alle dachten eine Atombombe wäre wie eine normale Bombe, nur größer und stärker. Man wusste damals noch nicht, dass sie etwas Besonderes enthält, was eine normale Bombe nicht hat, nämlich Strahlung. Die Strahlen, die bei der Explosion in die Umgebung geschleudert werden, sind sehr gefährlich. Man kann sie nicht sehen und nicht fühlen. Diese Strahlen können Verletzungen und Schäden im Körper ...

Wenn mein Leben ein Gewässer wäre....

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Angenommen, mein Leben wäre ein Gewässer und ich würde darin leben, wie sähe das aus? Vielleicht wäre ich ein See in Schweden, eingebettet in grüne Wälder, umgeben von ein, zwei rotbraunen oder gelben Holzhäuschen am Ufer. Die Nachbarn verstehen sich gut und fahren gelegentlich zum Fischen auf mein glitzerndes Wasser, um abends gemeinsam ihren Fang am knisternden Lagerfeuer zu genießen. Im Sommer glänzt das Wasser im Sonnenlicht wie tausend Diamanten, fast wie ein Hochmoorsee. Im Winter ruht der See ruhig und geduldig, wohl wissend, dass die Sonnenstrahlen des Frühjahrs das Leben mit seinen Farben, Klängen und Schönheiten zurückbringen. Ich würde meine Kreise ziehen und das ruhige Leben genießen, jeden Wechsel der Jahreszeiten in seiner eigenen Schönheit wertschätzen – die Farben der Frühjahrsblüten, die Melodien der Sommervögel, die Sonnenstrahlen, die den morgendlichen Herbstnebel durchbrechen, oder die Eisblumen, die ihre schützende Decke über die Landschaft legen. Gleicht mein Lebe...

Wachsen

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  Wachsen Wie ein wildes Gras, ungelenkt und frei, einfach der Sonne entgegen, vom Wind bewegt, vom Regen genäht. Wie eine Sonnenblume, robust und doch schön, das Lachen der Sonne spiegelnd, den Herbst vergoldend, wärmend in ihrer Farbe. Wie eine Rose im Garten des Liebenden, immer wieder gestutzt, gepflegt und gehegt, zu ihrer vollen Blüte erwachend. Wachsen An dir, mit dir, an deiner Seite, und trotzdem das Gefühl, niemals eingeengt zu sein. Du bist wie der Wind, der mich mal sanft, mal kräftiger bewegt. Du bist wie die Sonne, die dich in mir widerspiegelt. Du bist der liebende Gärtner, der sich seiner Rose widmet, der mich stützt und stutzt, hegt und pflegt, und sehr viel Zeit und Energie darin verwendet, mich zum Wachsen und Blühen zu bringen. Danke für dich.

Wenn ich ein Sänger wäre

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Wenn ich ein Sänger wäre, mein Lied wäre für dich, ein Lied von Liebe und Sehnsucht, ein Lied, das berührt, ein Lied, das verführt. Das Lied, von meinen Lippen in dein Herz. Wenn ich ein Komponist wäre, ich komponierte eine Oper für dich, eine Oper über Liebe und Leid, eine Oper von den Zweien, die sich lieben, die sich verlieren und wiederfinden, die dann für immer zusammenbleiben, bis ans Ende der Welt. Wenn ich ein Dichter wär, meine Worte gehörten dir, Worte der Liebe und der Leidenschaft, Worte von Verlangen und Begehr, Worte, die dich fesseln, ohne Ketten. Wenn ich ein Maler wäre, mein Bild wäre für dich, das Abbild meiner Seele, mit Farben, rot wie das Blut, gelb wie Safran, blau wie das Meer, grün wie die Lerchen im Frühling und schwarz wie die Nacht, gemalt aus meiner Hand, gezeichnet direkt in dein Herz. Weil ich aber ich bin, schicke ich dir diese Zeilen, klein, ich bin kein Künstler. Nicht so perfekt wie Rilke. Nicht so melodisch wie Mozart. Nicht so begabt wie Van Gogh (d...