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Zärtliche Qual

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Zärtliche Qual Stell dir vor … Du liegst nackt auf dem Bett, deine Arme und Beine sanft gefesselt. Zwei Federn streifen über deine empfindlichen Nippel, die bei jeder Berührung größer und härter werden. Die aufsteigende Gier in dir wächst unaufhaltsam, jede Berührung schickt heiße, glühende Blitze in deinen Schoß. Die Lust erfasst deinen ganzen Körper, raubt deinem Verstand die Klarheit, doch du genießt jede Sekunde. Die Federn wandern tiefer, streifen deinen Bauch, umspielen deinen Bauchnabel und deuten immer wieder den Weg zu deinem Paradies an. Die Spannung wird unerträglich, die lustvolle Qual bringt dich zum Räkeln und Stöhnen, während dein Verlangen mit jeder Bewegung wächst. Ich lasse meinen Slip zu Boden gleiten, das Zeugnis meienr Lust erscheint in deinem Blickfeld. Dein Wunsch, ihn zu berühren, zu spüren, wird beinahe übermächtig, doch du bist mir ausgeliefert, und diese Hilflosigkeit schürt dein Verlangen ins Unermessliche. Die Federn streichen weiter über deinen Bauch, w...

Die Geschichte von Sadako und den Kranichen

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Die Geschichte von Sadako 1945 lebten in der japanischen Stadt Hiroshima etwa eine halbe Millionen Menschen. Auch ein zweijähriges Mädchen, namens Sadako. Es war Ende des zweiten Weltkrieges, als eine Atombombe in Hiroshima niederging. Viele Menschen verloren ihr Leben, Häuser wurden zerstört und brannten in kurzer Zeit nieder. Zum Zeitpunkt des Einschlags war Sadako ungefähr zweieinhalb Kilometer von der Explosion entfernt. Viele ihrer Nachbarn starben oder wurden verletzt, doch Sadako schien unversehrt. Es war die erste Atombombe, die je gegen Menschen eingesetzt worden war. Alle dachten eine Atombombe wäre wie eine normale Bombe, nur größer und stärker. Man wusste damals noch nicht, dass sie etwas Besonderes enthält, was eine normale Bombe nicht hat, nämlich Strahlung. Die Strahlen, die bei der Explosion in die Umgebung geschleudert werden, sind sehr gefährlich. Man kann sie nicht sehen und nicht fühlen. Diese Strahlen können Verletzungen und Schäden im Körper ...

Wenn mein Leben ein Gewässer wäre....

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Angenommen, mein Leben wäre ein Gewässer und ich würde darin leben, wie sähe das aus? Vielleicht wäre ich ein See in Schweden, eingebettet in grüne Wälder, umgeben von ein, zwei rotbraunen oder gelben Holzhäuschen am Ufer. Die Nachbarn verstehen sich gut und fahren gelegentlich zum Fischen auf mein glitzerndes Wasser, um abends gemeinsam ihren Fang am knisternden Lagerfeuer zu genießen. Im Sommer glänzt das Wasser im Sonnenlicht wie tausend Diamanten, fast wie ein Hochmoorsee. Im Winter ruht der See ruhig und geduldig, wohl wissend, dass die Sonnenstrahlen des Frühjahrs das Leben mit seinen Farben, Klängen und Schönheiten zurückbringen. Ich würde meine Kreise ziehen und das ruhige Leben genießen, jeden Wechsel der Jahreszeiten in seiner eigenen Schönheit wertschätzen – die Farben der Frühjahrsblüten, die Melodien der Sommervögel, die Sonnenstrahlen, die den morgendlichen Herbstnebel durchbrechen, oder die Eisblumen, die ihre schützende Decke über die Landschaft legen. Gleicht mein Lebe...

Wachsen

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  Wachsen Wie ein wildes Gras, ungelenkt und frei, einfach der Sonne entgegen, vom Wind bewegt, vom Regen genäht. Wie eine Sonnenblume, robust und doch schön, das Lachen der Sonne spiegelnd, den Herbst vergoldend, wärmend in ihrer Farbe. Wie eine Rose im Garten des Liebenden, immer wieder gestutzt, gepflegt und gehegt, zu ihrer vollen Blüte erwachend. Wachsen An dir, mit dir, an deiner Seite, und trotzdem das Gefühl, niemals eingeengt zu sein. Du bist wie der Wind, der mich mal sanft, mal kräftiger bewegt. Du bist wie die Sonne, die dich in mir widerspiegelt. Du bist der liebende Gärtner, der sich seiner Rose widmet, der mich stützt und stutzt, hegt und pflegt, und sehr viel Zeit und Energie darin verwendet, mich zum Wachsen und Blühen zu bringen. Danke für dich.